Neues Video aus Bolivien

Schw. Terezinha aus Cuatro Canadas in Bolivien hat in einem kleinen Video die Arbeit der Schwestern vorgestellt. Mit den Kindern werden Feste gefeiert, Hausaufgaben und Lernunterstützung gemacht. Sie erhalten täglich Mittagessen und spielen miteinander. Die Realität in die sie dann zurückkehren ist sehr schwierig und oft mit wenig Hoffnung auf Veränderung oder Verbesserung
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Franziskusfest

Am 4. Oktober haben wir gleich mehrere Anlässe zum Feiern. Das erste Fest ist der Festtag des Hl. Franziskus unseres Ordensvaters. Gemeinsam haben wir am Vorabend den Transitus, Hinübergang gefeiert und dann am Festtag selbst einen feierlichen Gottesdienst.

Der Altar war festlich geschmückt und bei den Fürbitten wurde für jede Bitte eine Kerze entzündet.

Tag der Schöpfung

Am 7. September findet der ökumenische Tag der Schöpfung statt. Das diesjährige Motto lautet: Von meinen Früchten könnt ihr leben (Buch Hosea)
Auch bei uns im Kloster gestalten wir den Gottesdienst um 18:15 Uhr im Blick auf den Schöpfungstag

Copyright „Backstein – Geist und Garten Starkow“

Die Vielfalt der Arten reduziert sich drastisch. Nicht nur einzelne besondere Arten stehen mittlerweile auf der Roten Liste der Naturschutzverbände, auch Bienen, Insekten und Vögel sowie zahlreiche Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. In den vergangenen 30 Jahren soll allein der Insektenbestand in Deutschland um knapp 80 Prozent gesunken sein, wie ein Projekt von Forschern aus Krefeld zeigte. Die Vielfalt der Arten ist die Grundlage eines funktionierenden Öko-Systems, daher greift die ACK mit dem Motto des Schöpfungstages diesen Aspekt auf.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ewige Profess in Brasilien

Am Fest der Hl. Klara hat Ir. Vilma in der Provinz St. Clara in Brasilien ihre ewigen Gelübde abgelegt. Sie bindet sich damit für ihr Leben an unsere Gemeinschaft. Gottes Segen und Seine Freundschaft für Dich liebe Vilma.

Sommerzeit – Ferienzeit

Auch im Kloster gibt es Urlaub und Ferien. Eine Reihe von Schwestern sind weggefahren zu Verwandten oder Ferienhäusern, um wieder neue Kraft zu schöpfen. Andere verbringen ihren Urlaub im Kloster und machen einzelne Tagesausflüge. Und der Garten zeigt sich in seinem schönsten Kleid

Eine Fahnenübergabe besonderer Art

Ein feierlicher Einzug mit Trommeln und Pfeifen kündigte am Sonntag die Schützen des Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath an.

Am 8. Juli wurde im Gottesdienst die Kirchenfahne der Pfarrei Düsseldorf Unterrath feierlich übergeben. Dazu war das Marine-Tambour-Korps extra angereist und hat sich in Niederbayern sichtlich wohl gefühlt. Beim Gottesdienst kam auch die Gestaltung der Fahne, die in 240 Stunden von den Stickerinnen der Paramenten- und Fahnenstickerei gefertigt worden war, zur Sprache. Thema auch der Predigt war der Hl. Bruno, Karthäusergründer einer Karthause die lange Jahre dort bestand und erst für den Flughafen Düsseldorf umziehen musste. So war das Gastgeschenk der Gruppe auch ein Betschemel dieser Karthause, die man vor dem Abriss gerette hatte.

Jubiläum

Am 2. Juni fand im Kloster das Ordensjubiläum von drei Schwestern statt.
Sr. Anita (Generaloberin) feierte mit Sr. Agnes das 50-jährige Jubiläum und Sr. Ildefonsa feierte das 60-jährige Jubiläum.

In der Zeitung war folgender Bericht zu lesen:
Strahlend blauer Himmel und frohe Gesichter bei Schwestern und Gästen waren am vergangenen Samstag im Franziskanerinnenkloster Aiterhofen zu sehen. Eigentlich konnten an diesem Tag drei Schwestern ihre Jubelprofess feiern: Sr. Ildefonsa Deser feierte ihr 60-jähriges Professjubiläum, Sr. Anita Heimerl ihr 50-jähriges Jubiläum zusammen mit Sr. Agnes Zink, die krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte. Unter Glockengeläut und festlicher Musik mit Trompete und Orgel zogen die Schwestern zusammen mit dem Altardienst in die Klosterkirche ein. Klosterpfarrer Geistl. Rat Franz Pfeffer, Pfarrer Rahm, der Ortspfarrer von Aiterhofen, Studiendirektor Josef Hiebl und Festprediger P. Dr. Michael Kaufmann, Benediktiner vom Kloster Metten und Pfarrer von Stephansposching und Michaelsbuch feierten mit den Jubilarinnen, deren Gästen und der Klostergemeinschaft den Gottesdienst. „Wer glaubt, ist nicht allein“, so klang das Eingangslied, das der Kirchenchor Aiterhofen unter der Leitung von Sr. Klara Hofer zusammen mit den Gläubigen anstimmte. Die Orgel wurde meisterhaft von Korbinian Griesbauer gespielt, die Trompete spielte Simon Kränkl.
Die Predigt stand unter dem Thema: Das Leben ist eine Pilgerschaft. P. Michael hob die einzelnen Stationen auch anhand der Gottesmutter Maria heraus, deren Namen alle Schwestern vor ihrem Ordensnamen tragen. Die Hoffnung und Zuversicht für alle besteht darin, dass Gott alle Wege mitgeht, aber „gehen müssen wir selber“, so das Schlusswort von P. Michael.
Nach der Predigt erneuerten Sr. Ildefonsa und Sr. Anita vor allen Anwesenden ihre Gelübde. Als äußeres Zeichen wurde eine Kerze überreicht – als Sinnbild für Christus, das Licht der Welt. Beim Lied „Herr deine Güte reicht so weit“ konnten sicher alle Schwestern und besonders die Jubilarinnen einstimmen im Blick auf ihre Berufung und auf ihr Leben.
Am Schluss des Gottesdienstes vereinte sich der Chor mit den Gläubigen beim „Großer Gott wir loben dich“, bevor die Festgemeinde feierlich zum Klang von Trompete und Orgel aus der Kirche auszog. Die Gäste beglückwünschten die Jubilarinnen auf dem Platz vor der Klosterkirche und freuten sich mit ihnen und der Klostergemeinschaft. Anschließend trafen sich alle zum gemeinsamen Mittagessen im Franziskuszimmer.
Sr. Ildefonsa Deser wuchs in Hochfeld bei Konzell in der Steinmetzfamilie Deser zusammen mit 2 Schwestern und 3 Brüdern auf. Sie besuchte in Aiterhofen die Mittelschule, machte dann in Ingolstadt die Oberschule mit Abitur und studierte Lehramt. Bereits vor Klostereintritt unterrichtete sie in Aiterhofen an verschiedenen Schulen bevor sie 1967 ins Kloster eintrat und 1968 ihre Profess ablegte. Sie war eine beliebte Lehrerin und unterrichtete mit Leib und Seele und großem pädagogischem Geschick. Im Jahre 1973 wurde sie von der Ordensgemeinschaft zur Generaloberin gewählt und versah dieses Amt bis 1985. In ihrer Amtszeit setzte sie sich mit viel Engagement und Kunstsinnigkeit für die künstlerische Gestaltung der Klosterkirche durch Christine Stadler ein. Außerdem wurde auf ihre Initiative die Figurengruppe auf dem Vorplatz der Kirche und die Gestaltung des Sonnengesangs an der Kirchenmauer verwirklicht. 1996 übernahm sie sie Leitung des Ferienhauses St. Franziskus in St. Englmar und war dort bis 2006 ansprechbar für Gäste, für Erstkommuniongruppen und Erholungssuchende. Seit 2006 verbringt sie ihren Lebensabend im Mutterhaus.
Sr. Anita wurde als 11. Kind der Familie Heimerl in Pentling, Gem. Zinzenzell geboren. Durch den Besuch des Grundausbildungslehrgangs bekam sie Kontakt zu den Schwestern in Aiterhofen und trat nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin 1967 hier ein. Zusammen mit Sr. Agnes legte sie 1968 Profess ab. Nach einigen Jahren in verschiedenen Kindergärten konnte sie sich durch ein Studium zur Sozialpädagogin weiterbilden und arbeitete danach u. a. als Leiterin des Internats und Lehrerin der Berufsfachschule für Hauswirtschaft. Als 1985 die Fachschule für Altenpflege gegründet wurde, übernahm sie die Leitung bis 2004 und arbeitete in der Zeit und auch danach als Lehrerin in der BFS Altenpflege. Im Jahre 2003 wurde Sr. Anita von der Klostergemeinschaft zur Generaloberin für sechs Jahre gewählt, und 2009 und 2015 jeweils für 6 Jahre wiedergewählt. Sie hat für alle Schwestern und Angestellten in der Gemeinschaft und den dazugehörigen Betrieben stets ein offenes Ohr und bemüht sich mit großem Einsatz um jeden der ihr Anvertrauten.
Sr. Agnes, die krankheitshalber nicht mitfeiern konnte, stammt aus Wallkofen und wuchs mit drei Geschwistern auf. Sie besuchte die Hauswirtschaftsschule in Aiterhofen und legte ebenfalls 1968 Profess ab. Sr. Agnes arbeitete einige Jahre in der Küche und wechselte dann ins Heim für Blinde Frauen in München, das bis 2007 Filiale der Franziskanerinnen war. Aus Krankheitsgründen kam sie zurück ins Mutterhaus und lebt seitdem in der Krankenstation.

Nach vielen Gesprächen mit Familienangehörigen und Freunden trafen sich alle Gäste und Jubilarinnen am Nachmittag nach einem Rundgang im Haus und Garten noch zu einem gemütlichen Kaffee und Kuchen, bevor der Festtag mit der Franziskusvesper in der Klosterkirche endete.

Gemeinschaftstag am Pfingstmontag

Jedes Jahr feiert unsere Gemeinschaft am Pfingstmontag den sogenannten Gemeinschaftstag. Das Thema in diesem Jahr war vorgegeben durch das
200-jährige Jubiläum des Hl. Bruder Konrad. In einem Film am Vormittag und Geschichten und einem Quiz am Abend lernten wir den heiligen Pförtner etwas genauer kennen und können ihn auch für unser Ordensleben als Vorbild nehmen. Außerdem pilgerten die Schwestern nach Weißenberg, erfreuten sich im Gasthaus Hartl bei Kaffee und frisch gemachten „Küchl“ und lauschten andächtig auf die Kirchenführung von Herrn Karl (sehr interessant). Dann wurde gemeinsam die Vesper gesungen und man machte sich wieder auf den Heimweg.

Weggemeinschaft – ein neuer Aufbruch

Weggemeinschaft mit den Franziskanerinnen in Aiterhofen kann bedeuten:

  • Franziskus kennenlernen undFranziskanerinnen erleben
  • Freude am Glauben zu erleben
  • in regelmäßigen Treffen sich austauschen und neue Impulse bekommen
  • franziskanische Geschwisterlichkeit und Freude zu finden
  • an Festen und Feiern der Franziskanerinnen teilzunehmen und sich
    einzubringen

Schon zur Zeit des Franziskus fanden sich Männer und Frauen, die das franziskanische Leben faszinierte und die in ihrem Umfeld so leben wollten wie Franziskus ohne in einer Ordensgemeinschaft zu leben.
Vielleicht ist das für Sie auch eine Form spirituellen, geistlichen, geschwisterlichen Lebens für heute.

Informationen und Begleitung: sr.klara@kloster-aiterhofen.de

 

 

Tag der offenen Klöster – Nachlese

Die Sonne strahlte vom Himmel und eine große Schar von Gästen kam am Samstag, 21. April nachmittag um das Kloster Aiterhofen genauer kennenzulernen. Losverkauf zugunsten der Mission, eine Ausstellung, ein Video über das Kloster (siehe unten) und vor allem die Klosterführung waren die Anziehungspunkte für viele Gäste. Sr. Anita begrüßte alle im Innenhof und händigte ein Programm aus. Auch das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen und vielen Gesprächen mit Schwestern kam nicht zu kurz. Um 16:30 Uhr lud die Klostergemeinschaft zu einer gemeinsamen Franziskusvesper in die Klosterkirche ein. Mit dem Lied: „Segne du Maria“ wurde der ereignisreiche Nachmittag beendet. Viele wünschten sich, dass dieser Aktionstag in einigen Jahren wiederholt werden sollte.