Ein neues Jahr hat angefangen

Von guten Mächten treu uns still umgeben – so haben wir das neue Jahr angefangen. In der Nacht beteten wir von 23 – 24 Uhr in der Kapelle und nahmen alle Anliegen, die uns anvertraut wurden mit hinein. Gott möge dieses Jahr 2021 segnen und damit auch alle Menschen, die mit uns leben, die uns anvertraut sind und die unsere Hilfe brauchen. Der aaronitische Segen, den auch der Hl. Franziskus als Segensgebet für alle seine Brüder und Schwestern gebetet hat, lautet: Der Herr segne und behüte dich, er zeige dir sein Angesicht, er wende dir sein Antlitz zu und erbarme sich deiner.

Advent – Zeit der Erwartung

Im Advent bereiten wir uns auf das Kommen Jesu vor, auf Weihnachten und darauf, dass der Herr einst wiederkommt am Ende der Zeiten. Die Kerzen am Adventskranz zeigen uns, dass die Zeit voranschreitet und immer mehr Licht ins Dunkel kommt.

„Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet IHM die Straßen.“ aus dem Buch Jesaja

Franziskus – Fest unseres Ordensvaters

Jedes Jahr am 4. Oktober feiern wir das Fest des Hl. Franziskus. Dieses Jahr war der Termin verbunden mit der Unterzeichnung und Veröffentlichung der neuen Enzyklika von Papst Franziskus. Er hat diese Enzyklika in Assisi in der Kirche San Francesco unterzeichnet und sie trägt den Titel aus den Schriften des Hl. Franziskus: Fratelli Tutti.

Bei uns war das Fest geprägt von der Dankbarkeit für diesen großen Heiligen, der unser Leben im Kloster prägt und uns täglich vor Augen führt, wie es geht, Christus nachzufolgen: in Einfachheit nach dem Evangelium leben.
Auch dürfen wir den Geburtstag unserer Oberin und den Namenstag unseres Klosterpfarrers an diesem Tag feiern.
In diesem Jahr gab es am Abend noch eine besondere Herausforderung: alle Statuen und Bilder des Heiligen, die sich im Kloster befinden zu erkennen und vielleicht auch ihren Ursprung erklären zu können. Gar nicht so einfach!

Ein gesticktes Bild aus der Paramentenstickerei, nach der Bronzeskulptur in der Klosterkirche von Christine Stadler

Sommerzeit – Ferienzeit

Auch bei uns ist die Ferienzeit angebrochen. In den Schulen sind vereinzelt noch Lehrkräfte am Nacharbeiten und Vorbereiten des Schuljahres. Es ist Ruhe eingekehrt – wenigstens in den meisten Schulräumen. Denn wir blicken schon voraus ins nächste Schuljahr und da gibt es einiges zu reparieren und umzubauen.
Auch der Notausgang für den Kunstsaal und ehem. Musiksaal wird installiert und die notwendigen Türen herausgebrochen.
Einige Schwestern fahren in Urlaub, wenn auch nur in Maßen wegen der noch immer herrschenden Corona-Maßnahmen. Und der Garten zeigt sich von der schönsten Seite. Alles blüht und wächst und erfreut unsere Augen und Herzen.

Gedenktafel für Angela Fraundorfer

Seit langer Zeit ist es den Schwestern ein Bedürfnis, für ihre Gründerin Angela Fraundorfer aus Geltolfing eine Gedenktafel zu errichten. Nun wurde vom Steinmetzbetrieb Götzfried in Straubing eine Tafel erstellt, die an der Friedhofsmauer in Aiterhofen an die Gründerin erinnert. Zum 174. Jahrestag der Gründung wurde sie angebracht.

Gebet um Berufungen

Am Weltgebetstag für geistliche Berufe wurde auch in unserem Kloster 24 Std. Anbetung gehalten im Anliegen um geistliche Berufe. Leider in diesem Jahr ohne öffentliche Beteiligung, aber umso inniger bitten wir Gott, Berufung zu schenken und um die Kraft und Entschiedenheit, die Berufung zum Priester, zum Ordensstand oder pastoralen Mitarbeiter anzunehmen. Wie der Löwenzahn auch durch Beton wächst, so kann Gott unsere Herzen verwandeln.

Der Herr ist wahrhaft auferstanden

Auch wenn das Osterfest sich in diesem Jahr ganz anders war, ist doch die Wahrheit gültig: Der Herr ist wahrhaft auferstanden. Halleluja! Der Tod hat nicht gesiegt, die Willkür, die Macht, die Unterdrückung konnte die Auferstehung nicht verhindern.
Auch bei uns im Kloster gibt es viele Zeichen für das Osterfest, nicht zuletzt liebevoll gestaltete Ostereier an einem Strauß mit Palmzweigen.

Feier der Karwoche im Kloster

Wir sind mit dem Palmsonntag in die Heilige Woche eingetreten, in diesem Jahr wird manches anders sein als sonst. Ein Gebet, das diese Zeit prägt ist die Betrachtung des Kreuzweges. Ein befreundeter Künster erstellt zur Zeit für eine Kirche die 14 Stationen. Eine davon, die 4. Station – Jesus begegnet seiner Mutter, darf ich hier vorstellen.

Einige Gedanken dazu: Wie furchtbar ist das, wenn eine Mutter ihrem Sohn in einer solch ausweglosen Lage trifft: auf dem Weg zum sicheren Tod, von der Unmenschlichkeit anderer gezeichnet. Wer kann da noch helfen. Jesus richtet seinen Blick auf die Mutter, er schaut sie an und verbindet ihre Liebe mit seiner Hingabe. Sie geht mit ihm bis zum Kreuz, bis zum Ende – und darf seine Auferstehung erleben. Bitten wir die Mutter Gottes auch in unseren dunklen Stunden um ihren Beistand und ihre Hilfe, dass wir die Nöte unserer Zeit durchstehen, dass wir Hass und Unmenschlichkeit mit Liebe beantworten können.

Zeit für Besinnung und Gebet

Auch für unser Kloster hat die derzeitige Corona-Krise Auswirkungen. Die beiden Schulen sind geschlossen und der Unterricht findet über verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten statt. Im Kloster können wir Gottesdienst feiern, aber nur im geschlossenen Bereich, d. h. es können keine Besucher von außen dazukommen. Unsere Angestellten halten sich an die verschiedenen Regeln bez. Abstand einhalten, Mundschutz und sonstige Schutzmaßnahmen. Wir bleiben im Haus oder Garten und versuchen möglichst die Kontakte einzuschränken oder zu verändern auf Telefon, Internet usw.
Aber wir können durch unser Gebet hinauswirken und alle erreichen, die uns am Herzen liegen. Wir schließen uns dem Gebet des Papstes und unseres Bischofs an. Wenn Sie Anliegen haben, können Sie diese uns gerne mitteilen; während des Tages wird in der Kapelle fast durchgehend Anbetung gehalten und alle Anliegen im Gebet vor Gott gebracht. Per Mail an info@kloster-aiterhofen.de. Bleiben Sie gesund und gesegnet!

Novene zum Hl. Josef

Neun Tage lang, bis zum Fest am 19. März beten wir im Kloster täglich nach der Laudes – dem Morgengebet, die Novene zum Hl. Josef. In diesem Jahr wird die Josefslitanei im Gotteslob Nr. 926 und ein Lied zum Heiligen Josef gesungen. Er ist der Patron unseres Klosters und unserer Kirche. Die ganze Zeit in unserer Klostergeschichte war der Hl. Josef als Helfer und Schutzpatron für alle schwierigen Fälle zuständig und hat auch immer geholfen. Auch heute gibt es vieles, was uns Sorgen macht und wofür wir den Hl. Josef anrufen und ihn bitten können.