„Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.“ Mk 6, 30-32

Zur Urlaubszeit wünschen wir allen Besuchern unserer Homepage, dass sie Zeit und Ruhe finden, um zu sich selbst zu kommen. Auch bei den Schwestern sind einige in Urlaub, die Stickerei ist bis Ende August geschlossen und die sonnigen Tage helfen, um wieder Kraft zu schöpfen für den Alltag.
Die Urlaubszeit kann auch eine Hilfe sein, um wieder mit Gott ins Gespräch zu kommen, oder wie es nach dem Zitat aus der Hl. Schrift weitergeht, sich einmal denen zu widmen, die uns am Nächsten sind und unsere Hilfe brauchen.
Denn nach dem Zitat in der Überschrift bei Mk 6,30 geht es weiter: „Als er die vielen Menschen sah, bekam er Mitleid, denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.“

60-jähriges Priesterjubiläum von Klosterpfarrer Franz Pfeffer

„Am 7. Juli 1959 konnte ich in meiner Heimatpfarrei Arnschwang meine Primiz feiern und heute am 7. Juli 2019 nach 60 Jahren darf ich dieses Jubiläum hier in Aiterhofen feiern“, so begann BGR Klosterpfarrer Franz Pfeffer den Dankgottesdienst in der Klosterkirche Aiterhofen. Viele seiner Verwandten aber auch Pfarrangehörige von Aiterhofen und die Schwestern des Klosters nahmen am Festgottesdienst teil. Pfr. Pfeffer wollte in diesem Gottesdienst danken für alles, was er in diesen 60 Jahren seines Priester-Seins bekommen hat. Dank an seine Familie und die weitverzweigte Verwandtschaft, die gekommen war um ihrem geistlichen Onkel, Cousin und Großonkel die Ehre zu erweisen. Dank auch an alle, die seinen Weg begleitet haben und begleiten und auch an die Mitzelebranten, Studienrat a. D. Josef Hiebl und Dr. Christoph Seidl, der auch die Festpredigt hielt.

Mit dem Lied „Wer glaubt, ist nie allein“ das der Kirchenchor Aiterhofen zusammen mit allen Gläubigen anstimmte, war die Richtung angegeben, die diesen Jubeltag begleitete. Beim Einzug erklang Orgelmusik mit Querflöte, meisterhaft dargeboten von Korbinian Griesbauer und Anna Gebhardt. Bei der Predigt stellte Dr. Christoph Seidl das Thema„Trost“ und „Tröster“ in den Mittelpunkt. Unseren Trost finden wir nicht, wenn wir immer nach oben schauen zu denen, die uns regieren, die uns Vorgaben machen und anscheinend selbst oft nicht „bei Trost sind“. Einander zu trösten bedeutet vielmehr, so der Prediger, Stabilität und Vertrauen zu schenken, Hoffnung zu geben und erfüllt sein von dem Hl. Geist, der auch „paraclitus“, Helfer und Beistand genannt wird. Pfarrer Dr. Seidl hat Pfarrer Pfeffer in seiner Kaplanszeit vor 27 Jahren als so einen Tröster erlebt, der vermittelt hat zwischen den Generationen, den Gruppen und verschiedenen Anschauungen. Der Jubilar ist den Menschen nachgegangen und hat seine Grundsätze, z. B. „Eine Ruhe braucht der Mensch“ auch selbst gelebt. Er wollte nie herrschen sondern dienen und hat das in seinem ganzen Priesterleben verwirklicht. Seit 22 Jahren wirkt Pfarrer Pfeffer als Klosterpfarrer in der Gemeinschaft der Franziskanerinnen hier in Aiterhofen. Er ist für die Schwestern und alle, die ein Anliegen haben, zu sprechen und gibt der Ordensgemeinschaft in der Feier der Eucharistie täglich Wegweisung und Hilfe vor allem auch durch sein gelebtes Beispiel der Spiritualität und geistlichen Tiefe. Dafür gilt es immer wieder Danke zu sagen. Als Geschenk überreichte Dr. Christoph Seidl einen Trostbaum als Symbol für sein Hiersein, seine Festigkeit und den tröstenden Halt, den Pfr. Pfeffer vielen Menschen bietet.

Pfarrer Pfeffer wurde 1932 in Grasfilzing, Gemeinde Arnschwang als Jüngster von 6 Kindern geboren. Mit 10 Jahren kam er nach Straubing in das Bischöfliche Seminar und später zum Studium nach Regensburg ins Priesterseminar. 1959 wurde er am 29. Juni von Bischof Buchberger zum Priester geweiht. Von den 30 Priestern dieses Weihekurses leben inzwischen nur noch sieben. Seine erste Kaplanstelle war in Tiefenbach, später kam er nach Ergoldsbach und anschließend nach Straubing St. Jakob. Im Jahre 1966 wurde er Pfarrer in Stamsried und wirkte dort 19 Jahre lang. 1985 übernahm er die Pfarrei Straubing St. Elisabeth bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1997. Seitdem ist er als Klosterpfarrer in Aiterhofen bei den Franziskanerinnen und hier für Geistliche Führung der Schwestern verantwortlich. Pfr. Pfeffer ist ein sehr naturverbundener Mensch, der bis vor einigen Jahren täglich zwei Stunden spazieren ging und bis heute an allem, was in der Welt und in der Kirche geschieht regen Anteil nimmt.

Nach dem Gottesdienst und dem Gruppenfoto mit allen Verwandten trafen sich Gäste und die Schwestern zum Mittagessen im Speisesaal des Klosters. Bei Kaffee und Kuchen und lebhaftem Austausch aller Verwandten und Festgäste endete dieser festliche Tag für unseren allzeit beliebten Klosterpfarrer.

 

 

Neues Ausbildungshaus für Malteser Hilfsdienst im Kloster Aiterhofen

Auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Malteser Hilfsdienst und Kloster Aiterhofen freuen sich (von links) Generaloberin Schwester Anita Heimerl, Ausbildungsleiter Michael Roth, Geschäftsführerin Dr. Helene Hottenbacher, stellvertretender Diözesangeschäftsführer Stefan Kalm und Generalvikarin Schwester Andrea Six. Foto: ih

Das Ausbildungszentrum des Malteserhilfsdienstes in Straubing bekommt eine neue Heimat: im Kloster Aiterhofen wird das Bildungshaus Sankt Josef zum „Bildungshaus Sankt Josef des MHD Straubing“.

Damit erhalten die Malteser adäquate und moderne Räumlichkeiten, das Kloster im Gegenzug dafür im Bildungshaus „neues Wachstum“. Nun fand ein gegenseitiges Kennenlernen statt.

„Wir hoffen und beten, dass aus dem, was von unserem Kloster ,sterben‘ muss, Neues wachsen kann“, sagte Generaloberin Schwester Anita Heimerl beim Kennenlerntreffen im Kloster. Vielleicht sei das Bildungshaus Sankt Josef des MHD Straubing eine solche neue Pflanze, die aus dem Wurzelstock des Klosters Aiterhofen austreibe.

Mai – der Gottesmutter geweiht

Im Mai denken wir besonders an die Gottesmutter Maria, die geheimnisvolle Rose.

Deshalb ist auch in der Klosterkirche bzw. Klosterchor immer am Montag, Mittwoch und Freitag um 19:15 Uhr eine Maiandacht. Herzliche Einladung an alle.

Frühling – Warten auf Ostern

Wir sind inzwischen im Frühling angekommen und es tut gut, die warme Sonne zu spüren und jeden Tag neues Leben an den Knospen und Blumen zu entdecken. Und dazu passt die österliche Bußzeit, die uns einstimmen will auf das große Osterfest. Alles scheinbar Tote wird lebendig – die Erde bringt Blumen und Früchte hervor. Auch Jesus ist nicht im Grab geblieben, er ist auferstanden. Das ist unser Glaube und das feiern wir von ganzem Herzen.

Wichtiger Hinweis für Spender/innen!

Immer wieder bekommen wir Spenden auch für unsere Mission in Brasilien, Bolivien und Mosambik überwiesen ohne Absenderangabe.
Wir stellen Ihnen gerne eine Spendenquittung aus, doch dazu benötigen  wir Name und genaue Adresse.
Durch die geltenden Datenschutzbestimmungen werden von Banken usw. keine Informationen über Spender weitergegeben.

Falls Sie also gespendet haben und keine Quittung erhielten, bitten wir Sie, sich per E-Mail an uns zu wenden (mit Datum und Höhe der Spende).
Vielen Dank!

Gottes Segen für das Neue Jahr 2019

Gehen wir durch das Tor des Friedens, den Gott uns schenken will (Bild vom Sonnengesangsweg in Taufers)
Gott möge uns alle segnen und behüten, er zeige uns sein Angesicht und erbarme sich unser, er wende uns sein Angesicht zu und schenke uns den Frieden

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Besuchern frohe gesegnete Weihnachten.
Die Krippe in unserem Wohnzimmer wird jedes Jahr von Sr. Anselma liebevoll aufgebaut.

Neues Video aus Bolivien

Schw. Terezinha aus Cuatro Canadas in Bolivien hat in einem kleinen Video die Arbeit der Schwestern vorgestellt. Mit den Kindern werden Feste gefeiert, Hausaufgaben und Lernunterstützung gemacht. Sie erhalten täglich Mittagessen und spielen miteinander. Die Realität in die sie dann zurückkehren ist sehr schwierig und oft mit wenig Hoffnung auf Veränderung oder Verbesserung
—> Video aus Bolivien <– hier klicken

Franziskusfest

Am 4. Oktober haben wir gleich mehrere Anlässe zum Feiern. Das erste Fest ist der Festtag des Hl. Franziskus unseres Ordensvaters. Gemeinsam haben wir am Vorabend den Transitus, Hinübergang gefeiert und dann am Festtag selbst einen feierlichen Gottesdienst.

Der Altar war festlich geschmückt und bei den Fürbitten wurde für jede Bitte eine Kerze entzündet.