Schulanfang mit Gottesdienst

Beim Anfangsgottesdienst der Kurse 38 und APH/KPH 10 stand im Mittelpunkt der blühende Blumenstock und die Seerosen, die sich im Wasser öffnen. „Was hilft uns, im Schulalltag zusammenzustehen, eine erfolgreiche Ausbildung zu absolvieren?“ Als Antwort darauf kamen einige Haltungen zum Ausdruck: Offenheit, Gemeinschaft, Vertrauen, Durchhaltevermögen, Hilfsbereitschaft. Wo wie sich die Blüten im Wasser öffnen, werden wir von Gott gehalten, der der Grund unseres Lebens ist.
Aufgrund der derzeitigen Bestimmungen wurden die Gottesdienste im Garten mit nötigem Abstand und MNS gefeiert.

Abschlussfeiern für die Altenpfleger*innen und…

…und hier sind sie alle!

Am vergangenen Dienstag und Mittwoch war für die Schülerinnen und den Schüler des BFS Altenpflege, Kurs 35 und Altenpflegehilfe APH 8, endlich der Tag des Abschlusses gekommen. Bedingt durch die Hygienevorschriften wurde in diesem Jahr in kleinem Kreis im Garten der Schule gefeiert. Nach 3 Jahren bzw. einem Jahr intensiven Lernens und Einsätzen in der Praxis hatten die Absolventen nach bestandener Prüfung in Theorie und Praxis bewiesen, dass sie nun als staatlich geprüfte Altenpflegerinnen und Pflegefachhelfer sich dem Dienst an den hilfsbedürftigen Menschen widmen können.
Zu Beginn fand eine kurze Andacht statt, die mit einem Text aus der Bibel auf die Wichtigkeit hinwies, ein hörendes Herz zu haben.
Schulleiterin Martina Schinhärl zitierte in ihrer Rede das Thema der Abschlussfeier von Marie Ebner-Eschenbach: „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.“ Frau Schinhärl ermutigte die Absolven*innen sich mit ganzer Kraft dafür einzusetzen, dass die Welt durch sie verändert wird. Durch viele kleine Schritte, durch ein Lächeln und die Persönlichkeit jedes Einzelnen.
Auch die Klassleiterin, Marile Lanzendorfer und Herr Eckl für die APH , erinnerten in einem Gedicht daran, dass kleine Dinge Großes bewirken. Es kommt auf jeden an, auf jede Hand, auf jedes Lächeln, auf jede Hilfe; dann kann Großes geschehen.
Auch die nun staatlich geprüften Altenpfleger*innen und Pflegehelferinnen bedankten sich ganz herzlich und mit persönlichen Worten bei jeder Lehrkraft, die sie in der Ausbildung begleitet aber auch gefordert hatten. Ein Dankeschön-Geschenk wurde dabei überreicht.
Die mit Spannung erwartete Überreichung der Abschlusszeugnisse bildete den Höhepunkt der Feier. Die jeweils Besten wurden noch mit einer Urkunde geehrt. Mit guten Wünschen und einem anschließenden kurzen Beisammensein (natürlich nach den derzeitigen Abstandsregelungen) verabschiedeten sich alle Absolventen. Einige der Pflegefachschülerinnen beginnen im September mit der Ausbildung zur Pflegefachfrau nach der neuen generalistischen Ausbildung in der BFS in Aiterhofen.

…. Pflegefachhelfer*innen in der APH 8

die neuen Pflegefachhelfer*innen

Im Kampf gegen Leukämie

Johannes Eckl Pflegepädagoge (B. A) rechts mit den Schülerinnen und Schülern, die sich registieren ließen.

Die Berufsfachschule für Altenpflege aus Aiterhofen konnte vor kurzem 22 Auszubildende gewinnen, sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren zu lassen. Im Rahmen des Erste Hilfe Kurses wurden die Schüler über das Krankheitsbild Blutkrebs und die schwierigen Heilungschancen informiert. Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Hierfür aber dann den passenden „genetischen Zwilling“ zu finden, ist sehr schwierig, da die Chance bei 1: mehreren Tausend liegt. Je mehr Personen sich bei der DKMS registrieren lassen, umso höher ist die Chance nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ein Leben retten zu können. Ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen reicht, um die individuellen Gewebemerkmale festzustellen. Die jeweiligen Gewebemerkmale der Schülerinnen und Schüler sind jetzt bei der DKMS gespeichert und vielleicht kann schon bald ein Menschenleben gerettet werden.