Osterzeit – 7 Wochen lang

Das Osterfest, für das wir uns in der österlichen Bußzeit 40 Tage vorbereitet haben, ist mit dem Ostermontag nicht vorbei. Wir feiern 50 Tage Osterzeit bis Pfingsten. Auch die Natur ist im Aufblühen und am Auferstehen.

und im Garten blühen die Tulpen um die Wette
Zierkirschen im Garten

Tag des geweihten Lebens

Am 2. Februar feiern wir den Tag des geweihten Lebens. Am Sonntag danach waren wir eingeladen, mit Bischof Rudolf und Ordenschristen und vielen Menschen geistlichen Lebens an der Pontifikalvesper in der Alten Kapelle in Regensburg teilzunehmen. Es war nicht ganz einfach hinzukommen, weil zur gleichen Zeit der Faschingszug Ostbayerns an der Kirche und dem Domplatz vorbeizog. Anschließend waren wir noch im Ordinariat zur Begegnung miteinander eingeladen und trafen Schwestern und Brüder aus verschiedenen Orden und geistlichen Gemeinschaften.

Oktober – Fest des Hl. Franziskus

Im Oktober feiern wir Franziskanerinnen das Fest unseres Ordensvaters, des Hl. Franziskus von Assisi. Mit einer Novene von neun Tagen bereiteten wir uns darauf vor und betrachteten jeden Tag einen Text aus seinem Leben. In diesem Jahr steht u. a. das 800-jährige Jubiläum der Feier in Greccio in Mittelpunkt. Franziskus hat 1223 zum ersten Mal das Weihnachtsgeschehen in Greccio dargestellt, um den Menschen die Größe der Menschwerdung Jesu deutlich zu machen. Wir schauten dabei auf das Bild von Sieger Köder, der Franziskus zeigt, wie er die Hostie emporhebt (er war Diakon) und dabei das Jesuskind in den Händen hält. Alle, die dabei sind, Menschen und Tiere, sind ergriffen von dem wunderbaren Geschehen. Vor dem Altar im Gebetsraum der Schwestern wurde sinnenfällig dieses Geschehen auch mit einer Krippe dargestellt. Im Hintergrund brennt für jede Schwester eine Kerze.

Einen Überblick über die franziskanischen Jubiläen finden Sie auf der Seite der INFAG.
Franziskanisch – Franziskanische Jubiläen 2023-2026 (hier klicken)

Sommer, Sonne pur

In dieser Sommerzeit ist es ein besonderes Erlebnis, in unserem Garten die verschiedenen Blumen anzuschauen. Wie aus einem kleinen Korn eine große Sonnenblume wird, die sich je nach Tageszeit immer der Sonne zuwendet.

Sonnenblumen und Blumenwiese

Aber auch im Franziskusgarten blüht es um die Wette (es waren 30 Blüten).

Abschied für unsere brasilianischen Schwestern

Um den Austausch zwischen Deutschland und Brasilien und Bolivien zu fördern kamen im Mai drei Schwestern zu uns nach Aiterhofen. Ir. Terezinha lebt mit weiteren Schwestern in Bolivien, in 4canadas, Ir. Creudimar in Barretos und Ir. Marilia im Provinzhaus in Taquaritinga. Eine Herausforderung waren am Anfang die kühlen Temperaturen, die die Schwestern, die aus dem Sommer Brasiliens kamen, absolut nicht gewohnt waren. Aber als dann auch hier der Sommer Einzug hielt, war das Eingewöhnen um so leichter. Sie lernten viele Bereiche kennen, die mit unserer Gemeinschaft in Verbindung stehen und erlebten die nähere Umgebung. So pilgerten sie zusammen mit den Schülerinnen der 5. Klassen zum Bogenberg, besuchten Verwandte von deutschen Schwestern, die in Brasilien leben und erfreuten sich an der Landesgartenschau in Freyung/Grafenau. Ein Höhepunkt war sicher die Reise nach Assisi, zu den Wurzeln unseres Ordensvaters. Genauso wichtig war aber auch die Kirche in Geltolfing, wo unsere Gründerin Angela Fraundorfer abstammt. Sie übernahmen Aufgaben im Kloster, wie das Schmücken der Klosterkirche zur Jubiläums-Professfeier und halfen mit beim Erdbeerpflücken und Kirschen pflücken. Mit vielen Eindrücken aber auch ein wenig Wehmut, dass die Zeit bereits vorbei ist, flogen sie am Donnerstag von München nach Rio de Janeiro, Sao Paulo und kehrten zurück in ihre Heimat.

Professjubiläum am 10. Juni 2023

In diesem Jahr konnten 6 Schwestern ihr 40-, 50-, bzw. 60-jähriges Professjubiläum feiern. Zusammen mit Priestern aus den Heimatgemeinden und dem Kloster verbundenen Pfarrern trafen sich Jubilarinnen und Gäste zum Festgottesdienst in der Klosterkirche, der von Dekan Johannes Plank feierlich zelebriert wurde. In der Ansprache fragte der Festprediger ausgehend von einer Geschichte, ob es erstrebenswert ist, dass alle denselben Glauben haben, oder ob nicht jeder seinen eigenen Glauben leben sollte. In der Lesung aus der Geheimen Offenbarung erläuterte Plank das Bild von Christus, der vor der Tür steht und anklopft. Die Türe öffnen muss jeder von innen. Erst dann kann der Herr eintreten. Nach dem Gottesdienst waren alle eingeladen im Innenhof des Klosters zum Mittagessen, das von der Klosterküche meisterhaft vorbereitet wurde. In frohem Beisammensein und später mit Kaffee und Kuchen und einigen anderen Spezialitäten ebenfalls von der Klosterküche liebevoll bereitet, trafen sich die Gäste und Jubelschwestern bei der Franziskusvesper in der Klosterkirche, der ebenfalls Dekan Plank vorstand. Voll Dankbarkeit und Freude feierten auch die 3 brasilianischen Schwestern der Gemeinschaft mit, die zur Zeit im Mutterhaus zu Gast waren. Beim Gottesdienst brachten sie mit einem Evangeliumstanz die Bedeutung des Wortes Gottes zum Ausdruck, als Quelle und Richtschnur unseres Lebens. Viele Anwesende waren tief beeindruckt und erzählten noch lange davon.

Hier sehen Sie die Bildergalerie mit Eindrücken dieses schönen Festes.

Und wer Interesse an der Meldung im Straubinger Tagblatt vom 14. Juni hat, kann den Bericht hier lesen!

Gründungstag – 177 Jahre Kloster Aiterhofen

Am 26.04.1846 erhielten die Gründerinnen die Urkunde von König Ludwig I.

Auf den Bericht vom Nov. v. Jahres bemerkten Betreffes wird der Königlichen Regierung unter Rückschluss der vorgelegten Akten und Beilagen zur Entschließung eröffnet wie
Seine Majestät der König allergnädigst zu genehmigen geruht haben.
1. dass zu Aiterhofen K. Landgerichts Straubing … sich ein religiöser Verein von Jungfrauen bilde, welcher unter der Regel des dritten Ordens des hl. Franziskus von Assisi dem Gebete, der Betrachtung und Abtötung sowie der Verpflegung und Auferziehung verwahrloster unehelicher Kinder weiblichen Geschlechts unter der Aufsicht der geistlichen und weltlichen Behörden sich widmet.

München, den 26. April 1846
Auf Sr. Majestät des Königs allerhöchsten Befehl

Ostern – Der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja

40 Tage haben wir uns in der österlichen Bußzeit auf das Osterfest vorbereitet. Intensiver in der Karwoche mit Gottesdiensten, Impulsen und persönlichen Vorbereitungen.
Nun feiern wir Ostern, der Herr ist wahrhaft auferstanden und hat den Tod überwunden.
Er lebt und gibt uns die Zusage, dass auch wir leben dürfen. Bei der Begegnung mit den Jüngern sendet er sie zu allen Menschen. Seine Zusage dürfen wir verkünden:
„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“.
So wünschen wir allen Besuchern diesen Osterfrieden, den die Welt so dringend braucht.

Josefsnovene

Am 19. März feiern wir den Gedenktag des Heiligen Josef. Er ist der Patron unseres Klosters und unserer Kirche. Als Vorbereitung auf dieses Fest beten wir die Novene, d. h. neun Tage vorher wird jeden Tag ein kurzes Gebet, Litanei und Lied zum Hl. Josef gebetet und gesungen. So wie man sich auf ein Fest auch im weltlichen Bereich vorbereitet, so wollen wir uns auf den Festtag unseres „Hausvaters“ auch gebührend einstellen. Helfen können uns auch die vielen Darstellungen des Hl. Josef in unserem Kloster.