Ferienzeit – neue Kraft schöpfen

Auch bei uns im Kloster hat die Ferienzeit begonnen. Reparaturen im Haus, Malerarbeiten, Ausräumen und renovieren ist angesagt. Das herrliche Wetter lädt ein, sich Zeit zu nehmen zum Entspannen, zu sich kommen, zur Ruhe finden und Gott wieder näher zu kommen. Einige Schwestern nützen die Zeit zum Besuch bei ihrer Familie.
Auch im Markusevangelium hören wir von Jesus, als die Jünger von ihrer Missionsreise zurückkehrten und erschöpft waren:

„Kommt mit an einen einsamen Ort , wo wir allein sind und ruht ein wenig aus.“
Jesus ist sehr einfühlsam. Er sieht nicht nur, dass die Jünger jemanden brauchen, dem sie alles erzählen können, einen, der Zeit hat und zuhört, er merkt auch, dass die Jünger müde und erschöpft sind. Die Missionsreisen waren anstrengend und aufregend.
Jesus ist kein ruheloser Antreiber. Er hat kein Gefallen an einem pausenlosen Betrieb. Er weiß, dass man einen Bogen nicht überspannen darf.
„Lasst eure Seele nachkommen! Nehmt euch Zeit für euch selbst! Nehmt euch Zeit, Erlebtes zu verarbeiten, eure Gedanken zu ordnen. Seid einfach einmal still!“
Das Schweigen und hören ist bereits Gebet.

„Kommt und ruht ein wenig aus“
Lassen wir uns einladen zu Zeiten des Ausruhens. Dann können wir alles um uns herum wieder mit neuen Augen sehen.

 

 

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